Eröffnung der Leibniz-Graduiertenschule „Rohstoffe, Innovation und Technik alter Kulturen (RITaK)“
Welche Strategien und Mechanismen nutzten Menschen zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlichen Kulturen, um Rohstoffe zu gewinnen und wie wurden diese weiterverarbeitet? Wie weit reichten Rohstoff- und Warenströme? Und inwiefern veränderten sich Landschaften und Kulturräume unter dem Einfluss neuer Ressourcen? Diesen und anderen spannenden Fragen werden acht Doktorandinnen und Doktoranden in ihren Promotionen an der Leibniz-Graduiertenschule nachgehen.
Die Nachwuchsförderung besteht als Kooperation zwischen dem Deutschen Bergbau-Museum (DBM) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und hat sich zum Ziel gesetzt, Gewinnung, Verarbeitung und Nutzung von Rohstoffen interdisziplinär zu erforschen. Für die jungen Wissenschaftler der Bereiche Montanarchäologie, Archäometallurgie, Bergbaugeschichte und Klassische Archäologie fiel am 28.06.2011 ganz offiziell der Startschuss für ihre Forschungsvorhaben: Im Deutschen Bergbau-Museum feierten sie zusammen mit den nationalen und internationalen Mitgliedern und Partnern der Graduiertenschule. In einer gemeinsamen Gesprächsrunde boten die geladenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen dem wissenschaftlichen Nachwuchs ihre Unterstützung an und gaben ihnen hilfreiche Tipps für ihre Doktorarbeit. Für das dreijährige Forschungsvorhaben haben sich die acht engagierten Kandidatinnen und Kandidaten aus Spanien, Österreich, den Vereinigten Staaten von Amerika und Deutschland eine Menge vorgenommen und freuen sich, dass es losgeht.
www.ritak-leibniz.de
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