Begleitprogramm zur Sonderausstellung "Schätze der Anden - Chiles Kupfer für die Welt"

la_nana.jpg (22.04 Kb)
(Chile 2009, R: Sebastián Silva, dt.)

Nach 23 Jahren als Haushälterin der Familie Valdez hat sich Raquel (Catalina Saavedra) ihren festen Platz in der Familie erobert. Doch der große Haushalt und die zunehmenden Auseinandersetzungen mit der ältesten Tochter Camila bringen Raquel an den Rand ihrer Kräfte. Um sie zu entlasten, stellt die Familie ein zusätzliches Hausmädchen ein. Raquel fühlt sich verdrängt und versucht mit allen Mitteln, „ihr Haus“ und „ihre Familie“ zu verteidigen und vertreibt die vermeintlichen Konkurentinnen.

Als Raquel erneut einen Schwächeanfall erleidet, stellt die Familie Lucy (Mariana Loyola) ein. Alles wird anders, denn durch die lebensfrohe Lucy erfährt Raquel erstmals in ihrem Leben Freundschaft und Zuneigung.

pascuala
Die 25-jährige Chilenin, die mit ihrer Band in diesem Sommer durch Frankreich und Spanien reist, gibt auf unsere Einladung ihr voraussichtlich einziges Konzert in Deutschland.
Bereits 2008 veröffentlichte Pascuala Ilabaca "Canta a Violeta", eine Hommage an die chilenische Ikone Violeta Parra, die sicherlich einen Großteil des musikalischen Werkes Ilabacas beeinflusste.

Traurig und wunderschön, kurios und dennoch folkloristisch, so könnte Pascuala Ilabacas "Lamenta la canela" aus dem neuen Album "Diablo rojo diablo verde" beschrieben werden.

Die chilenische Sängerin studierte Musik und Komposition bei Eduardo Cáceres. Ihr erstes Album entstand mit fünf Freunden und jungen Komponisten aus Valparaíso, danach entstanden weitere Musikstücken, in denen sie auf folkloristische, aber auch auf Jazz- und Popelemente zurückgreift.

Erleben Sie ein außergewöhnliches Konzert und genießen Sie Musik, wie wir sie in Europa selten geboten bekommen.

celloproject
Als Duo arbeiten die beiden Künstler seit über zehn Jahren zusammen und gastierten bereits in wichtigen Konzertserien wie den Meisterkonzerten Baden-Baden, der Dresdner Frauenkirche, dem WDR Köln, dem Wiener Konzerthaus, beim Schleswig-Holstein Musik Festival sowie in Italien, Belgien, Frankreich, der Schweiz, Südamerika und der USA. Auf Einladung der Witwe Astor Piazzollas, Laura Escalada de Piazzolla, gastierte das Duo 2003 mit "CelloTango" in einem Gedenkkonzert in Buenos Aires.

Die CD Einspielungen "CelloPassion", "CelloTango" und "contrapunctango" wurden von FAZ und der Fachzeitschrift "FonoForum" besonders empfohlen. 2004 erschien eine Hommage an Filmmusik, "CelloCinema", und fand in der Presse ein großes Echo.

Eckart Runge und Jacques Ammon sehen ihr künstlerisches Selbstverständnis auch in sozialem und pädagigischem Engagement. So unterstützen sie durch regelmäßige Benefizkonzerte und direktem Engagement vor Ort u.a. Organisationen wie "Jeunesses Musicales Deutschland", "Yehudi Menuhin- Life Music Now" sowie Jugendorchester Projekte in Südamerika.

Bednarz
Gletscher, Vulkane und Regenwälder - in seiner Reihe großartiger Reisedokumentationen zog es Klaus Bednarz in die vielfältige Natur ans südlichste Ende der Welt. Bednarz durchquerte die Weiten der südamerikanischen Pampa bis an die windgepeitschten Felsenküsten Feuerlands.
Hierbei spürt er dem Charme des südlichen Kontinents nach und fragt, was aus den Ureinwohnern der Region geworden ist, deren Vorfahren einst über die Beringstraße und Alaska einwanderten und bis in den äußersten Süden weiterzogen.

Klaus Bednarz, geboren 1942 in Berlin, ist einer der bekanntesten deutschen Journalisten. Er war lange Zeit ARD-Korrespondent in Warschau und Moskau und leitete fast zwei Jahrzehnte das Politmagazin „Monitor“. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter zweimal dem Grimme-Preis.

8. Dezember 2011
Cine Chileno: Machuca, mein Freund

Santiago de Chile 1973 kurz vor dem Putsch gegen Salvador Allende. Pedro Machuca (Ariel Mateluna) kommt in die Klasse von Gonzalo Infante (Matías Quer). Er ist einer der Jungen aus den Elendsvierteln, denen Pater McEnroe (Ernesto Malbrán), der sozial engagierte Schulleiter von St.Patrick, den Besuch der elitären Privatschule ermöglicht. Die beiden Elfjährigen schließen trotz unterschiedlicher Herkunft Freundschaft.

14januar_rad_banner.jpg (22.04 Kb)
Den Job aufgeben, die Wohnung kündigen und den Alltag an den Nagel hängen? Nur, um mit dem Fahrrad und 40 kg Gepäck für mehr als zwei Jahre durch Südamerika zu radeln?

Mit eindrucksvollen Bildern und bewegenden Worten erzählt André Schumacher in seinem Vortragsklassiker von den Erlebnissen einer ungewöhnlichen Reise und nimmt die Zuschauer mit in eine Welt, von deren Eindrücken man sich nur schwer lösen kann. Die endlose Weite Patagoniens und die flirrende Dichte südamerikanischer Großstädte. Der Reichtum uralter Kulturen und die Armut der Menschen heute. Zermürbende Hitze am Amazonas und Schneestürme tief in den Anden. Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen, aber auch absolute Einsamkeit. Unbeschreibliche Strapazen und Momente größten Glücks.

Image
(Chile 2009, R: Patricio Guzmán, OmU)

"Nostalgia de la luz" (Nostalgie des Lichts) ist ein essayistischer Dokumentarfilm, dessen Themenspektrum sich im Laufe des Filmes als eine sehr poetische Parabel zwischen der Astronomie und der Geschichte Chiles der letzten 50 Jahre entwickelt. Seine Stärke und Faszination gewinnt der Film vor allem aus den Texten des Autors und aus den phantastischen Bildern der Wüste und des Sternenhimmels in Chile.
Informationen:
Kartenvorverkauf:

0234-5877-124 oder -144
chile-ausstellung@bergbaumuseum.de

Weitere Informationen zur Sonderausstellung und zum Begleitprogramm finden Sie hier:

http://chile-ausstellung.bergbaumuseum.de



Goto the top of the page



Deutsches Bergbau-Museum . Am Bergbaumuseum 28 . 44791 Bochum
Infoline: 01805 - 877234 (0,14 €/Min. aus dem Festnetz der dt. T-Com)
Tel.: +49-(0)234-5877-0
info(at)bergbaumuseum(dot)de



Image



Image